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Großer Klang in der Stadtkirche

Großer Klang in der Stadtkirche

Ein Abend, der im wahrsten Sinne des Wortes noch lange nachklingt: In der Stadtkirche Wanfried erlebten jetzt zahlreiche Gäste ein ebenso festliches wie mitreißendes Konzerterlebnis. Unter dem Motto „Königsklang trifft Megasound“ gestalteten das standortübergreifende Schulorchester „Die Königskinder“ der Anne-Frank-Schule und die Blasmusik Megagroup Eichsfeld bereits zum zweiten Mal gemeinsam einen besonderen musikalischen Adventsabend.
Den Auftakt übernahmen die Königskinder und setzten mit Stücken wie Little Drummer Boy, Let it Go und Sleigh Ride stimmungsvolle, winterlich geprägte Akzente. Der warme Klang des Orchesters füllte den Kirchenraum und schuf von Beginn an eine Atmosphäre zwischen Vorfreude und Besinnlichkeit. Durch diesen ersten Teil des Abends führten die Schülerinnen Alina Reinhardt und Emma Höppner mit viel Herz, Ruhe und Professionalität. In ihren Worten schwang nicht nur Stolz auf die jungen Musikerinnen und Musiker mit, sondern auch ein ehrlicher Dank an die musikalische Leitung: Sylvia König und Susanne Schreiber, deren Geduld und kontinuierliche Arbeit den Schülerinnen und Schülern deutlich anzumerken waren.
Nach der Pause übernahm die Blasmusik Megagroup Eichsfeld unter der musikalischen Leitung von Marcus Vogt die Bühne. Mit Blasmusik aus unterschiedlichen Genres entfalteten die Musikerinnen und Musiker einen kraftvollen, zugleich festlichen Klang, der die Stadtkirche in einen vorweihnachtlichen Resonanzraum verwandelte. Raphael Stadler moderierte diesen Konzertteil mit Charme, Witz und sicherem Gespür für den richtigen Ton und führte das Publikum so souverän durch das abwechslungsreiche Programm.
Die vielen Gäste erlebten einen Konzertabend voller Gänsehautmomente. Besonders spürbar war das große Engagement der jungen Musikerinnen und Musiker, das weit über den schulischen Rahmen hinausreicht. Für Sylvia König ist die Zusammenarbeit mit der Blasmusik Megagroup Eichsfeld ein echtes Herzensprojekt – und dieser erneute gemeinsame Konzertabend ein besonderer Moment, der den Schülerinnen und Schülern wertvolle musikalische Erfahrungen ermöglicht.
Einen würdigen Abschluss fand der Abend mit Feliz Navidad, gemeinsam gespielt von den Musikerinnen und Musikern beider Ensembles. Der anschließende Segen von Pfarrerin Rosemarie Kremmer entließ das Publikum schließlich in eine besinnliche Weihnachtszeit.
Auch außerhalb des Kirchenraums zeigte sich, wie sehr diese Veranstaltung von Gemeinschaft lebte. Vor der Kirche sorgte die Schülervertretung mit Getränken und einem kleinen Imbiss für Begegnung und Austausch. Unterstützt wurde sie dabei unter anderem von den Lehrerinnen Claudia Gorges und Sylvia König, deren Einsatz ebenso selbstverständlich wie unverzichtbar war. Ein herzlicher Dank gilt darüber hinaus allen Eltern sowie allen Lehrkräften und weiteren Unterstützerinnen und Unterstützern, die die musikalische Arbeit begleiten und möglich machen.
Eiszeit in Wanfried*ania 

Eiszeit in Wanfried*ania 

 Alle Jahre wieder steht nicht nur das Christkind vor der Tür. Alle Jahre wieder begeistern auch Theater- und Orchesterkinder der Wanfrieder Anne-Frank-Schule ihr Publikum zur Weihnachtsfeier.

Dieses Mal bot die Theatergruppe unter der Leitung Stefanie Pelkas und Heike Gress‘ eine Adaption der „Eiskönigin“. Die böse Schneekönigin veränderte mit ihrem frostigen Blick Prinzessin Elsas (Lucia Ruppel) Charakter, sodass deren Herz kalt wurde. Wanfriedania, der Handlungsort, wurde dadurch von Winter und Eiseskälte eingenommen. Die Beherztheit Annas (Ava Vogt) und die Liebe zu Elsa, ihrer Schwester, sorgten schließlich für die Rettung Elsas und Wanfriedanias. Schneemann Olaf, herausragend und brillant dargestellt von Daria Kaucher, führte durch die Geschichte und erzählte dem Publikum die Zwischendurch-Ereignisse.

Zwischen den einzelnen Szenen musizierten Orchesterkinder unter der Leitung Sylvia Königs und Susanne Schreibers, sang der Theaterchor weihnachtlich winterliche Weisen und es tanzten Zumba- und Linedancekinder. Aus Schuberts „Winterreise“ lasen Finnja Daniel, Hannah Hollerbuhl und Lilli Schabaker.

In der Theaterpause gab es wie immer Kulinarisches, kreiert von der Küchen-Crew Petra Heinemanns.

Rektor Tobias Schmidt formulierte, dass der Gemeinschaftssinn und das gute Miteinander aller Akteure als warmes, hoffnungsvolles Zeichen über die Adventszeit hinauswirke.

Große Hingabe und spürbare Freude bestimmten den Abend und beseelten die Zuschauer und der Geist der Weihnacht schwebte über Wanfried*ania.

Stefanie Pelka

 

Volle Power für die Prüfung!!

Volle Power für die Prüfung!!

Für die Klasse 9b der Anne-Frank-Schule in Wanfried standen in dieser Woche die Projektprüfungen an. Die Schülerinnen und Schüler haben gezeigt, wie viel Kompetenz, Engagement und Verantwortungsbewusstsein in ihnen steckt. Im Klassenzimmer sorgte besonders die Gruppe mit Linus, Tom und Emma für Aufsehen: Für ihr Thema zur Zweiradmechanik brachten sie eine Simson S51 und eine Schwalbe KR51 mit in die Klasse. Das war kein Showeffekt, sondern ein klug gewähltes Praxiselement, das ihre Inhalte greifbar machte und deutlich zeigte, wie ernst sie ihre Prüfung nehmen.

Auch außerhalb des Schulgebäudes wurde auf hohem Niveau gearbeitet. Felicia, Kimberly, Simon und Dustin präsentierten ihr Projekt zur Automobiltechnik damals und heute direkt im Autohaus Krah & Enders in Eschwege. Dort erklärten sie, wie sich Fahrzeuge im Laufe der Zeit verändert haben und welchen Einfluss das auf die Fahrsicherheit hat 🚗. Dazu kamen weitere Projekte aus dem Jahrgang zu Themen wie Sport und Ernährung, Drogenprävention und Fahrzeugsicherheit. Alle Gruppen traten strukturiert auf, erklärten verständlich und arbeiteten mit einem klaren Praxisbezug. So sieht projektorientiertes Lernen aus: lebendig, realistisch und selbstbewusst.

Die Lehrkräfte, allen voran Larissa Mark und Standortleiter Tobias Schmidt, sind sehr stolz auf die Prüflinge. Sie loben den Einsatz, den Mut und die Sorgfalt, mit der gearbeitet wurde, und sie sehen einen Jahrgang, der bereit ist für die nächsten Schritte und neue Verantwortung 🚀. Ein herzliches Dankeschön geht an das Team des Autohauses Krah & Enders für die tolle und unkomplizierte Unterstützung beim Außentermin 🙌.

Die Klasse 9b hat überzeugt. Und wie.

Mitten in Wisconsin, mitten im Leben

Mitten in Wisconsin, mitten im Leben

In einer Zeit, in der die Welt zunehmend von Spannungen und schnellen Urteilen geprägt ist, gewinnen echte Begegnungen an Bedeutung. Für zwölf Schülerinnen und Schüler der Anne-Frank-Schule in Eschwege und Wanfried aus den Jahrgangsstufen 9 und 10 wurde diese Erfahrung jetzt ganz konkret: Zwei Wochen lang waren sie zu Gast an der Edgerton High School im US-Bundesstaat Wisconsin, dem Partnerstaat Hessens. Der Austausch führt junge Menschen aus beiden Ländern bereits seit über dreißig Jahren regelmäßig zusammen – und zeigt gerade heute, wie wichtig Offenheit und gegenseitiges Verständnis für das interkulturelle Lernen sind.
Beim gemeinsamen Potluck Dinner im Haus von Erin und Theran Springstead, die den Austausch auf amerikanischer Seite seit vielen Jahren mit großem Engagement betreuen, kamen alle Beteiligten erstmals zusammen. Jede Familie hatte etwas zum gemeinsamen Buffet beigesteuert – typisch amerikanisch, herzlich und ungezwungen. Schon an diesem Abend wurde viel gelacht, erzählt und verglichen: Schulalltag, Lieblingsgerichte, Freizeitgewohnheiten – und das Eis war schnell gebrochen.
Edgerton, eine Kleinstadt mit rund 5.000 Einwohnern im Süden Wisconsins, bot den deutschen Jugendlichen einen authentischen Einblick in das amerikanische Alltagsleben. Gemeinsam mit ihren Austauschpartnern besuchten sie die Edgerton High School, nahmen am Unterricht teil, begleiteten Sportveranstaltungen und erlebten, wie eng dort Lernen, Gemeinschaft und Freizeit miteinander verbunden sind. Die Schule mit ihrem starken Sportprofil ist für viele Familien das Herz der Stadt: ein Ort, an dem sich Schülerinnen und Schüler, Eltern sowie Lehrkräfte auch über den Unterricht hinaus begegnen.
An der High School, ebenso wie an der Middle und Elementary School, zeigten die deutschen Gäste, wie sicher sie sich auf Englisch ausdrücken können. Sie hielten sorgfältig vorbereitete Vorträge über Deutschland, den Werra-Meißner-Kreis, Eschwege und Wanfried, erklärten jüngeren Kindern spielerisch deutsche Wörter und gaben Einblicke in ihren Alltag – souverän, sympathisch und mit spürbarer Begeisterung. „Am Anfang war das schon eine Herausforderung“, erzählt Lina, „aber wir haben gemerkt, dass wir das wirklich können und wie gut es sich anfühlt, verstanden zu werden.“
Neben dem Unterricht unternahmen die Schülerinnen und Schüler Ausflüge in die Hauptstadt Madison, wanderten am idyllischen Devil’s Lake und besuchten die Stadt Milwaukee, wo sie Museen und kulturelle Einrichtungen erkundeten. So bekamen sie ein Gespür dafür, wie eng in Wisconsin und der Nachbarregion Natur, Geschichte und Gemeinschaft miteinander verbunden sind.
Dass der Aufenthalt in die Halloweenzeit fiel, machte ihn noch einmal besonders. Gemeinsam mit ihren Gastfamilien besuchten die Jugendlichen einen Pumpkin Patch, schnitzten Kürbisse, schmückten Häuser und erlebten den amerikanischen Herbst in seiner ganzen Vielfalt, von Footballspielen bis hin zu fröhlich-gruseligen Abenden in der Nachbarschaft.
Zum Abschluss führte die Reise nach Chicago, in die „Windy City“ am Lake Michigan. Zwischen Hochhäusern, Lichtern und der glänzenden Skulptur The Bean im Millennium Park verbrachten die Schülerinnen und Schüler ihre letzten Tage in den USA – ein eindrucksvolles Finale nach zwei intensiven Wochen.
Begleitet wurde die Gruppe von den Englischlehrkräften Claudia Gorges und Christian Becker, die die Jugendlichen während des gesamten Aufenthalts unterstützten. Sie zeigten sich beeindruckt davon, wie sicher und selbstbewusst ihre Schüler aufgetreten sind. „Sie haben mutig kommuniziert, Verantwortung übernommen und sich in einer neuen Kultur sehr gut zurechtgefunden“, sagten sie. Der Austausch habe erneut gezeigt, dass Begegnungen über Ländergrenzen hinweg Verständnis schaffen und junge Menschen nachhaltig prägen.
Der Abschied in Edgerton fiel entsprechend schwer. Viele Freundschaften sind entstanden, und der Kontakt bleibt lebendig – über Nachrichten, kleine Überraschungen und die Vorfreude auf ein Wiedersehen. Im Frühjahr werden die Jugendlichen aus Edgerton nämlich zum Gegenbesuch nach Eschwege und Wanfried kommen. Dann sind die deutschen Schülerinnen und Schüler Gastgeber und können zeigen, wie sehr an der Anne-Frank-Schule Offenheit, Zusammenhalt und gegenseitige Wertschätzung gelebt werden.
Für die Anne-Frank-Schule, die als Europaschule internationale Begegnungen fest im Schulprofil verankert hat, bleibt dieser Austausch ein besonderes Projekt. Dass eine Schule im Werra-Meißner-Kreis ihren Jugendlichen solche Erfahrungen ermöglicht, ist nicht selbstverständlich und gerade jetzt ein starkes Zeichen dafür, dass Verständigung über Grenzen hinweg sich immer lohnt.

Briefe verbinden unsere Standorte

Briefe verbinden unsere Standorte

Eine Schule, zwei Standorte und ein Projekt, das Nähe schafft: Manchmal reicht ein Brief, um Verbundenheit zwischen Eschwege und Wanfried spürbar zu machen – auch an der Anne-Frank-Schule. 💛

Im Deutschunterricht der Klasse 5a am Standort Eschwege stand das Thema „Briefe – unsere neue Schule“ an. ✍️
Deutschlehrerin Katharina Theophel wollte zeigen, dass Schreiben mehr sein kann als eine Übung fürs Heft. Die 5a schrieb deshalb echte Briefe an die Klasse 5b am Standort Wanfried, die von Joshua Senge unterrichtet wird. 💌

Die Briefe waren persönlich, offen und neugierig: kleine Vorstellungen, Eindrücke vom Start an der Anne-Frank-Schule, erste Erlebnisse im neuen Klassenverband, kleine Highlights – und viele Fragen an die 5b, um den Schulalltag am anderen Standort kennenzulernen. 🔍✨

In Wanfried war die Freude groß: Die 5b las aufmerksam, bedankte sich wertschätzend und antwortete auf jeden einzelnen Brief. Ein dicker Umschlag voller Antworten reiste zurück nach Eschwege. 📦📯
Beim Lesen entstand dieses besondere Leuchten im Raum: echte Freude, Interesse und das schöne Gefühl, zur selben Schulgemeinschaft zu gehören. 🤗

Der Briefwechsel zeigte, was die Anne-Frank-Schule auszeichnet:
Offenheit, Interesse füreinander, Zusammenhalt über den Standort hinaus und echte Begegnung. 🌟
Sprache wurde zur Brücke – und zwei fünfte Klassen rückten ein Stück zusammen. 🧡

Ein warmes, standortübergreifendes Projekt, das Lust auf mehr Austausch macht. Idee & Umsetzung: Katharina Theophel und Joshua Senge!!