Upcycling für den Advent

Upcycling für den Advent

Im WPU-Kurs Werken von Lehrerin Kristin Kamith sind wunderschöne Dekorationen für die Adventszeit entstanden. Einfach toll, wie kreativ die Schülerinnen und Schüler hier aus alten Gegenständen etwas Neues erschaffen haben.

 

Mehr als ein Glücksmoment

Mehr als ein Glücksmoment

Viel mehr als nur ein kleiner Glücksmoment: Die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ lässt arme Kinder auf der ganzen Welt erfahren, dass sie nicht vergessen sind. Für die Schulgemeinde der Anne-Frank-Schule ist das immer wieder ein bedeutsamer Grund, sich an dem Projekt zu beteiligen.

In diesem Jahr schlossen sich die Wanfrieder Klassen einem Aufruf des benachbarten Kindergartens an und gaben hier zahlreiche Päckchenspenden mit Schulmaterial, Spielzeug und Hygieneartikeln ab. Lehrerin Janina Zuber und ihre Klasse 6b waren es, die die Aktion an der Schule koordinierten, die Päckchen sammelten und schließlich im Kindergarten zum Weitertransport abgaben. „Viele bedürftige Kinder und ihre Familien leiden in diesem Jahr besonders unter den Umständen, die Covid-19 mit sich gebracht hat“, so Janina Zuber, „für uns war das umso mehr ein Anlass, einfache Schuhkartons in liebevoll gestaltete und gut gefüllte Weihnachtspakete zu verwandeln und damit so viele Jungen und Mädchen wie möglich zu erreichen.“

„Weihnachten im Schuhkarton“ ist Teil der weltweit größten Geschenkaktion „Operation Christmas Child“ für Kinder in Not. Seit 1993 wurden damit mehr als 146 Millionen Kinder in rund 150 Ländern erreicht. Die Spenden aus Deutschland werden vorwiegend nach Osteuropa gebracht.

DELF-Prüfungen geschafft!

DELF-Prüfungen geschafft!

Diplôme d’études en langue française: So heißt das Französisch-Sprachzertifikat, für das jetzt elf Schülerinnen und Schüler der Anne-Frank-Schule in Eschwege und Wanfried sowohl mündliche als auch schriftliche Prüfungen ablegten. Die Testungen waren wegen der Pandemie vom Frühjahr auf den Herbst verschoben worden, sodass sich die Jugendlichen auch während der Sommerferien und im neuen Schuljahr die Spannung erhalten mussten und sich gemeinsam mit Französisch-Lehrerin Silke Goethe besonders intensiv vorbereiteten.

Die mündliche Prüfung fand in Kassel statt. Alle Lernenden wurden auf zwei unterschiedlichen Niveaustufen einzeln von Muttersprachlern geprüft. Dabei konnten sie während der 15-minütigen Vorbereitungszeit ein bestimmtes Thema erarbeiten, das sie dann selbständig in französischer Sprache präsentierten. Zunächst erfolgte eine persönliche Vorstellung, die in einem Prüfungsdialog endete. Anschließend fuhren alle Prüflinge mit einem guten Gefühl und glücklich nach Hause. Später erfolgte dann die schriftliche Prüfung, die direkt an der Anne-Frank-Schule in Eschwege abgelegt werden konnte. Die Teilnehmenden der 9.Klasse stellten sich den Anforderungen des Niveaus A1, die der 10. Klasse des Niveaus A2. Dabei mussten sie ihre Hörverstehens-, Lese-, und Schreibkompetenzen zeigen.

„Nun sind wir natürlich alle gespannt auf die Ergebnisse“, meint DELF-Lehrerin Silke Goethe. Gemeinsam mit ihr hatten die Schülerinnen und Schüler nicht nur ihre Fertigkeiten im Bereich der Lexik erweitert, sondern auch ihr landeskundliches Wissen vertieft. Sie hofft sehr, dass die Schülerinnen und Schüler der Anne-Frank-Schule bald auch wieder über Austauschfahrten und echte Begegnungen in Frankreich die französische Sprache und Kultur vor Ort erleben können.

Der Campus wächst

Der Campus wächst

 

Über sieben Millionen Euro kostet der Bau des neuen Schulcampus in Wanfried. Ab Januar 2023 werden hier die Schülerinnen und Schüler der Anne-Frank-Schule und Gerhart-Hauptmann-Schule an einem gemeinsamen Ort lernen.
Jetzt fand die Grundsteinlegung für den zweiten Bauabschnitt statt. Nun steht der Neubau des Mensagebäudes an. 150 Essen sollen hier täglich zubereitet werden. Neben der Funktion als Mensa kann das Gebäude, das über drei Teilbereiche verfügen wird, auch für Nachmittagsangebote oder Veranstaltungen genutzt werden.

Bauherr des Schulcampus ist der Werra-Meissner-Kreis als Schulträger. Landrat Stefan Reuß, Schuldezernent Dr. Rainer Wallmann sowie die Schulleitungen beider Schulen, Kerstin Ihde und Christina Dietrich von der Anne-Frank-Schule sowie Christina Hoppe und Susann Groß von der Gerhart-Hauptmann-Schule, vollführten gemeinsam mit Schulaufsichtsbeamtin Astrid Pallas vom Staatlichen Schulamt in Bebra sowie Bauleiter Marcel Pfaff vom Unternehmen Luther Bauplanung die Grundsteinlegung. Auch Wanfrieds Bürgermeister Wilhelm Gebhard war natürlich dabei. Alle erhoffen sich vom neuen Schulcampus zahlreiche Synergien- sowohl pädagogisch als auch im Hinblick auf die Zukunftsfähigkeit des Schulstandortes in Wanfried.

Wir freuen uns schon sehr auf den gemeinsamen Schulcampus! ☀️🌟🌟

Hut ab vor diesem Einsatz!

Hut ab vor diesem Einsatz!

Symbolisch zog Dekanin Ulrike Laakmann in ihrer Videobotschaft den Hut: Sie habe großen Respekt vor den Leistungen aller 78 Schülerinnen und Schüler aus dem Werra-Meissner-Kreis, die sich während eines Freiwilligen Sozialen Schuljahres (FSSJ) für das Gemeinwohl engagiert hätten, ließ sie jetzt die Gäste der feierlichen Zertifikatsübergabe an der Anne-Frank-Schule in Wanfried wissen. Hier erhielten zwei Zehntklässlerinnen eine Urkunde für ihren Einsatz im vergangenen Schuljahr: Emily Spieß und Catrin Selig engagierten sich beide für die Eschweger Tafel.

Die Feier an der Anne-Frank-Schule in Wanfried, an der auch Kathrin Beyer von der evangelischen Familienbildungsstätte- Mehrgenerationenhaus und ein Vertreter der Eschweger Tafel teilnahmen, hatte die schulische FSSJ-Koordinatorin Larissa Mark organisiert. Standortleiterin Christina Dietrich war ebenfalls dabei, genau wie Musiklehrerin Sylvia König. Sie hatte für die passende musikalische Untermalung gesorgt.

„Das alles ist auf keinen Fall selbstverständlich und viele Menschen mit eurem Einsatz erreicht“, so Kathrin Beyer von der evangelischen Familienbildungsstätte – Mehrgenerationenhaus, die das FSSJ für den Werra-Meissner-Kreis koordiniert. Auch Landrat Stefan Reuß ließ es sich nicht nehmen, den Freiwilligen per Video zu gratulieren und auch den Einsatzstellen für ihre Flexibilität während der Pandemie zu danken. Rektorin Christina Dietrich wandte sich ebenfalls mit herzlichem Dank an die beiden Schülerinnen, die sich bei der Eschweger Tafel in besonderer Weise nicht nur um das Gemeinwohl, sondern auch um die Nächstenliebe verdient gemacht hätten.