Pionierarbeit für das Klima

Pionierarbeit für das Klima

🌰☀️🌰🌱🌰 Ein echtes Zukunftsprojekt in Sachen Klima und Landnutzung: Unsere Wanfrieder Klassen 5a und 9a haben jetzt auf dem Biolandhof Werragut bei Aue Esskastanien gepflanzt. 

Damit leisteten die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihren Lehrkräften Sarah Bachmann und Anne Thorey echte Pionierarbeit auf dem Gebiet der Entwicklung eines sogenannten Agroforstsystems. 

Es geht dabei um die bewusste Eingliederung von Gehölzen zusammen mit landwirtschaftlichen Nutzpflanzen und Vieh. Denn auf dem Hof sollen bald Hühner zwischen Nuss- und Obstbäumen sowie Beerensträuchern weiden.

Insgesamt sollen über 1000 Gehölze gepflanzt werden! Dabei orientiert sich die Anlage der Gehölzstreifen an den Höhenlinien, um möglichst viel Wasser auf der Fläche zu halten. Zusätzlich wird damit ein Insektenparadies geschaffen, CO2 gespeichert und die Bodenfruchtbarkeit erhöht. 

Außerdem können viele der Kulturen auch beerntet werden. Die Kinder und Jugendlichen, deren Aktion von der Maria-Katzer Stiftung Aue finanziell unterstützt wurde, freuen sich schon darauf, ihre Esskastanien zu probieren!

Vielen Dank auch an den Hof Werragut für die im wahrsten Sinne fruchtreiche Kooperation! ☀️💪🌰☀️

Auf Tour in den Bergen

Auf Tour in den Bergen

🏔☀️🥾☀️🏔 Endlich wieder unterwegs- und dann auch noch in den Bergen! Unsere Achtklässler waren jetzt auf Klassenfahrt in Garmisch-Partenkirchen.

Sogleich ging es mit den Lehrerinnen Birgit Meinl und Larissa Mark auf die erste große Tour: Anhand eines spannenden Geokrimis erkundeten die Schülerinnen und Schüler zunächst die Partnachklamm, bevor es dann über Partnachalm und Kochelberg-Alm wieder zurück nach Garmisch ging. „Die Natureindrücke heute waren einfach wunderschön“, so die Jugendlichen, „außerdem haben wir viel Wissenswertes  zur Entstehung und Geschichte der Klamm erfahren.“ 

Auch die Lehrerinnen freuten sich über einen rundum gelungenen Tag: „Mit unseren Schülerinnen und Schülerin wieder unterwegs zu sein und zu erleben, wie sie sich so nochmal besser kennenlernen und Teamspirit entwickeln, ist einfach toll.“ Es standen dann etwa noch der Besuch der Zugspitze und ein Trip nach München auf dem Programm. Die Klassen erkundeten den historischen Kern der Landeshauptstadt per Führung und erfuhren so viel Interessantes und auch die ein oder andere historische Anekdote zum Schmunzeln. 

Danach hatten die Jugendlichen ausreichend Zeit, um die Shoppingmeile von München unsicher zu machen. 

 

Direkt  den Menschen helfen

Direkt den Menschen helfen

1583,88 Euro: Das ist die stolze Spendensumme, die die Schulgemeinde der Anne-Frank-Schule Wanfried in den vergangenen Wochen zugunsten verschiedener Hilfsprojekte für vom Krieg in der Ukraine betroffene Menschen gesammelt hat.

Die Schülerinnen und Schüler sowie ihre Lehrkräfte hatten dafür mehrere Aktionen gestartet. Zum Beispiel stellte die Klasse 6b in Geschäften in Wanfried, Grebendorf und Treffurt Spendendosen auf, die Schülervertretung verteilte zum Rosenmontag von der Bäckerei Siemon kostenlos zur Verfügung gestellte Berliner im Wert von 250 Euro und während einer Friedensveranstaltung von Stadt und Kirche verkauften Vertreter der Schulgemeinde außerdem selbstgepressten Apfelsaft.

Das Kollegium organisierte ebenfalls eine Spendenaktion in den eigenen Reihen und während der großen gemeinsamen Friedensaktion auf dem Schulhof hatten auch viele Schülerinnen und Schüler einen Teil ihres Taschengeldes gegeben. „Ein Fünftklässler hielt mir zum Beispiel ein Zwei-Euro-Stück hin und fragte, ob das denn genug sei“, so Standortleiterin Christina Dietrich, „dieser Moment hat mich, wie viele  andere in diesen Wochen auch, sehr berührt. Überhaupt bin ich sehr stolz auf diesen beispielhaften Einsatz unserer Schulgemeinde. Es war allen wirklich sehr wichtig, über den immer wieder zum Ausdruck kommenden Wunsch nach Frieden hinaus konkret etwas für die Menschen aus und in der Ukraine zu tun“.

Besonders freut es sie zudem, dass der Schule auch aus den Reihen der Vereine Vertrauen entgegengebracht wird: So hat etwa der Schützenverein Aue der Anne-Frank-Schule insgesamt 380 Euro zur zweckgebundenen Weiterverwendung zukommen lassen, einmal handelte es sich hierbei um den Erlös einer eigenen Sammelaktion, zum anderen um Einnahmen des Bezirksschützentages. Von dem Geld sollen nun zunächst 500 Euro an Organisationen gespendet werden, jeweils 250 Euro überweist Christina Dietrich an „Deutschland hilft“ sowie an „Eschwege hilft.“ Außerdem sollen neue Schülerinnen und Schülern aus der Ukraine an der Anne-Frank-Schule bei der Anschaffung von Schulmaterial unterstützt werden, das übrige Geld soll für konkrete Aufbau-Schulprojekte direkt in der Ukraine zurückgehalten werden.

 

Hier zeigen wir Impressionen von unserer Friedensaktion auf dem Schulhof.

Endlich wieder auf der Piste

Endlich wieder auf der Piste

21 unserer Schülerinnen und Schüler sind derzeit auf Skifreizeit in Österreich, wo sie gemeinsam Fitness und Teamgeist stärken.

Gemeinsam mit den Lehrkräften Sylvia König, Hendrik Vogt und Katharina Theophel genießen die Kinder und Jugendlichen es sehr, endlich wieder gemeinsam unterwegs zu sein.

Wir wünschen viel Freude! 😃

Solidarität mit der Ukraine

Solidarität mit der Ukraine

🕊🇺🇦🕊🇪🇺🕊
Unsere Schulgemeinde hat eine gemeinsame Friedensaktion gestaltet. Ein von Lehrerin Sylvia König zusammengestelltes Video zeigt verschiedene Impressionen der würdigen und bewegenden Veranstaltung.

Hier ist der Link zu dem Video, das auf unserem YouTube-Kanal zu finden ist:
https://youtu.be/IVuabox0bNc

Mit dem Glockengeläut um 12 Uhr versammelten sich Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Mitarbeitende und Elternbeirat auf dem Schulhof. Dort brannte auch ein kleines Friedensfeuer, das Herr Beckmann von der Feuerwehr in Aue überwachte.

Nach der Begrüßung durch Standortleiterin Christina Dietrich spendete die Schülervertretung gemeinsam mit Tina Schmidt, Chefin der Bäckerei Siemon, 250 Euro für Kinder im Kriegsgebiet, danach wurden weitere Spenden in einer eigens dafür gestalteten Friedenstaube gesammelt.

Anschließend kam jede Klasse zu Wort: Die Kinder und Jugendlichen brachten ihre Gedanken, Hoffnungen und Ängste hinsichtlich des Krieges in der Ukraine vor. Die fünften Klassen sangen gemeinsam das Friedenslied „Heveno Shalom alachem“. Nach jedem Beitrag brachten die Klassen eine Kerze als Symbol des Wunsches nach Frieden in die Mitte des Schulhofs.

Zum Abschluss sangen alle gemeinsam das Lied „Sag‘ mir, wo die Blumen sind“, begleitet von Lehrerin Stefanie Hohmann-Pelka. Alle Teilnehmenden hatten zudem eine Blume mitgebracht, die zu einem tiefgehenden Ende um das Kerzenarrangement gelegt wurde.

Die Kerzen und Gedanken wurden dann am Abend mit in das Friedensgebet als gemeinsamer Veranstaltung von Stadt und evangelischer Kirche genommen. Die Schule verkaufte warmen Apfelsaft, der Erlös wurde zur Spende hinzugefügt. Alle Geldspenden beider Standorte werden zu einem großen Betrag gesammelt, der dann einer noch auszuwählenden Hilfsorganisation übergeben wird.

DANKE an alle für dieses starke gemeinsame Zeichen für den Frieden! 🕊🥰🕊