Apfelsaft für den guten Zweck

Apfelsaft für den guten Zweck

Unsere Apfelwoche war wieder ein großer Erfolg und eine tolle Gemeinschaftsaktion! Unsere Klassen pflückten Äpfel in der Werraaue, um daraus köstlichen Apfelsaft pressen zu lassen. Dieser wird nun in Kooperation mit dem Kloster Hülfensberg für den guten Zweck verkauft. Lehrerin Janina Zuber hat mit einer Schülerdelegation schon zahlreiche Kartons mit dem leckeren und gesunden Saft verkauft!

Wir danken allen Lernenden, Lehrkräften, Mitarbeitern und unseren Partnern vom Kloster für den Einsatz!

Besuch in der Nachbarschaft

Besuch in der Nachbarschaft

Das schöne Städtchen Treffurt und die Burg Normannstein waren jetzt Ziele eines Ausfluges unserer Klasse 6b.

Gemeinsam mit ihren Lehrerinnen Janina Zuber und Silke Küllmer verbrachten die Jungen und Mädchen einen schönen gemeinsamen Tag in Thüringen, erkundeten die Burg und die Innenstadt, gönnten sich dabei ein leckeres Eis und legten zwischendurch auch eine Pause auf dem Spielplatz ein- und das bei allerbestem Wetter.

„Es war ein richtig toller Tag, der der Klassengemeinschaft sehr gut getan hat“, so Klassenlehrerin Janina Zuber, „die Kinder haben diesen unbeschwerten Ausflug wirklich genossen.“

Damit es wirklich passt

Damit es wirklich passt

Für ihre wirksamen Konzepte zur Vorbereitung auf die Studien- und Berufswelt hat die Anne-Frank-Schule erneut das „Gütesiegel Berufs- und Studienorientierung Hessen“ erhalten. Damit werden Schulen ausgezeichnet, die sich auf dem Gebiet der Berufs- und Studienorientierung in herausragender Weise profiliert haben. Die Anne-Frank-Schule ist dabei eine von nur 13 Schulen in ganz Hessen, die bereits die zweite Rezertifizierung erhält – und das mit der höchstmöglichen Punktzahl. 

Die feierliche Auszeichnung fand in diesem Jahr virtuell statt und stand unter der Schirmherrschaft der Arbeitsgemeinschaft der Hessischen Handwerkskammer. Präsident Heinrich Gringel gratulierte Gütesiegel-Schulen und betonte bei seiner Begrüßung, dass die Berufsorientierung ein sehr wichtiges Zukunftsthema sei: Nicht nur dem Handwerk ist schon seit langem klar, dass eine frühzeitige Berufsorientierung notwendig ist. Wir müssen unseren Kindern so früh wie möglich erklären, wie die Berufswelt aussieht und wie vielfältig sie ist. Berufs- und Studienorientierung kann nicht früh genug beginnen und sie kann nicht intensiv genug angeboten werden.“ Das finden auch Rektorin Daniela Rosenbaum und ihre Kollegin Larissa Mark, die für dieses wichtige Aufgabengebiet an der Anne-Frank-Schule als Koordinatorinnen zuständig sind. 

Gemeinsam mit Schulleiterin Kerstin Ihde und Standortleiterin Christina Dietrich freuen sie sich besonders über die erfolgreiche zweite Rezertifizierung: „Wir unterstützen unsere Schülerinnen und Schüler mit verschiedenen Strategien, Projekten und Angeboten gezielt im Berufswahlprozess, damit sie später nicht irgendeinen Ausbildungs- oder Studienplatz wählen, sondern den für sie passenden“, so Daniela Rosenbaum, „auch während der Pandemie ist es uns dank eines engagierten Kollegiums und starken Kooperationspartnern aus Wirtschaft und Verwaltung gelungen, unsere fest im Schulprogramm verankerten Konzepte in abgewandelter Form weiterhin anbieten zu können.“ So fanden etwa digitale Betriebserkundungen statt, konnten unter Einhaltung der Hygieneregeln weiterhin bestimmte Praktika ermöglicht und Berufsberatungsangebote wahrgenommen werden. 

Erste gezielte Angebote zur beruflichen Orientierung setzen an der Anne-Frank-Schule im Jahrgang 7 an: Hier ermöglicht etwa das Kompetenzfeststellungsverfahren Kompo7 allen Lernenden, ihre Stärken und Interessen zu erkennen und bereits erste mögliche Berufsfelder in den Blick zu nehmen. Der passgenaue Übergang zwischen Schule und Beruf steht später im Fokus der Angebote, so dass gerade der intensive Austausch mit potentiellen Arbeitgebern aus der Region fest zur Berufs- und Studienorientierung dazu gehört. Das habe sich gerade während der herausfordernden Pandemie-Zeit als sehr bedeutend herausgestellt: „Gemeinsam ist es uns gelungen, flexibel dafür sorgen, dass unsere Lernenden trotz Corona auch weiterhin alle Chancen haben“, so die Koordinatorinnen Larissa Mark und Daniela Rosenbaum. Da soll auch so bleiben, hoffentlich möglichst bald wieder unter normalen Bedingungen. 

Hintergrund
Das Gütesiegel ist zu Beginn des Schuljahres 2010/11 in Hessen eingeführt worden. Es wird an Schulen vergeben, die eine vorbildliche berufliche Orientierung mit Förderung der Ausbildungsreife nach den OloV-Qualitätsstandards gestalten und umsetzen. Seit einem halben Jahr läuft das Zertifizierungsverfahren vollständig digital: Unter 
https://www.guetesiegel-bo-hessen.de steht die Gütesiegel-Datenbank allen beteiligten Schulen, den Auditteams, den Verantwortlichen der SCHULEWIRTSCHAFT-Regionen, dem Projektbüro sowie der Jury zur Verfügung.
Jetzt geht es rund!

Jetzt geht es rund!

37 Mädchen und Jungen werden am Wanfrieder Standort der Anne-Frank-Schule eingeschult.

Lehrerin Stefanie Hohmann-Polka schreibt über den Schulanfang der Fünftklässler:

Es ist immer wieder aufregend, nach den langen Sommerferien in den Schulalltag zurückzukehren. Aber ganz besonders aufregend ist es wohl für diejenigen, die nach vier Grundschuljahren nun in eine weiterführende Schule wechseln.

So erging es am Dienstagmorgen auch 37 Mädchen und Jungen, die in der Wanfrieder Gesamtschule zunächst einmal mit einem Gottesdienst begrüßt wurden. „Jetzt geht’s rund“ – Pfarrerin Rosemarie Kremmer verglich die Schulzeit mit einem Kreisel, der dann rund läuft, wenn man ihn in Schwung bringt, und das ist nicht immer so ganz einfach, man muss sich anstrengen. Schließlich erhielt jeder Neuankömmling einen bunten Kreisel, der die Kinder daran erinnern soll, dass das Leben rund läuft, wenn man sich Mühe gibt.

Und auch die neugebackenen Klassenlehrerinnen, Frau Heinemann und Frau Thorey, bezogen sich in einem kleinen Anspiel auf diesen. Es bedarf eines Antriebes, um ihn am Rotieren zu halten. Und dieses Rundlaufen funktioniert auch bei uns Menschen nur dann, wenn wir stets bemüht sind, uns weiterzuentwickeln, wenn wir üben und lernen.

Nun schwirrten die Kinder des neuen sechsten Jahrgangs herein, begleitet von Rimski-Korsakows Hummelflug, die ihre Nachfolger herzlich willkommen hießen und auf lustige Art und Weise das Schulpersonal vorstellten.

Rektorin Christina Dietrich betonte, dass der rotierende Kreisel nicht gestört werden dürfe, so wie auch Kinder zwar motiviert werden, sich aber dann durchaus selbständig bewegten. Eine Schulgemeinde laufe dann rund, wenn alle miteinander und aufeinander abgestimmt agierten, offen und tolerant gegenüber jedem, ganz im Sinne Anne Franks.

Der Bürgermeister der Stadt Wanfried, Wilhelm Gebhard, brachte seine Freude darüber zum Ausdruck, dass sich der Schulstandort Wanfried sehr positiv entwickelt und durch die großen Investitionen in absehbarer Zeit ein sehr schöner Schulcampus entsteht.

Jedes Kind bekam von seiner Klassenlehrerin schließlich noch eine Sonnenblume überreicht, Symbol für Wärme und Licht, eine schöne und erfolgreiche Schulzeit verheißend.